Die Mutter der Kryptowährungen – der Bitcoin

Die Mutter der Kryptowährungen – der Bitcoin Kurs

April 17th, 2018
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Vor inzwischen bereits mehr als 10 Jahren begann die größtenteils erfolgsgeprägte Geschichte des Bitcoins, der sogenannten „Mutter der Kryptowährungen“. Der bis heute weitestgehend anonyme gebliebene Satoshi Nakamoto gilt als Schöpfer der revolutionären virtuellen Münzen, die es zwei oder mehreren Parteien ermöglichen sollten, ohne zwischengeschalteten Mittelsmann miteinander zu handeln.
Im Laufe der Jahre hat die zunächst mysteriöse Cyberwährung eine rasante Entwicklung genommen sowie einige Meilensteine in der realen Finanzwelt erreicht. Welche das sind, erfahrt ihr hier!

Die Geschichte des Bitcoins

Die Anfänge der Kryptowährung lassen sich auf das Jahr 2008 zurückdatieren, in dem ein erster Entwurf der dezentralen Währung, in Form eines Whitepapers anonym im Internet veröffentlicht wurde. Nur ein Jahr später war es Internetnutzern bereits möglich, die virtuellen Münzen einzusetzen – von der Idee begeisterte Programmierer hatten sich der Umsetzung gewidmet und die ersten 50 Bitcoins auf Basis eines Algorithmus geschaffen. Mittlerweile wurden insgesamt exakt 21 Millionen Bitcoins im Netzwerk erstellt – diese Anzahl bleibt bis heute unverändert.
Seit der ersten Bitcoin-Transaktion wurde der Internetwährung große Aufmerksamkeit zuteil. Neben einigen berühmten Investoren wie den US-amerikanischen Brüdern Winklevoss war es vor allem die europäische Finanzkrise, die 2012 den Durchbruch des Bitcoins im Westen in die Wege leitete. Aufgrund der großen Verunsicherung und Sorge bezüglich der Stabilität und Sicherheit des Bankensystems waren Menschen weltweit auf der Suche nach neuen finanziellen Transaktionswegen und Möglichkeiten, ihr Geld anzulegen. In Bitcoins sahen viele große Chancen, was zu einem starken Kursanstieg führte. Auf seinem absoluten Höchststand im letzten Jahr knackte der Bitcoin beinahe die 20.000-Dollar-Marke.

Der Bitcoin als internationale Währung

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Der Wunsch nach einer Währung für alle, die sich von Banken und Institutionen befreit, bedeutete zugleich den Wunsch nach einer weltumspannenden Währung. Ein großes Ziel des Bitcoins besteht darin, monetäre Transaktionen zwischen Menschen in unterschiedlichen Ländern zu ermöglichen. Die einzelnen Landeswährungen, die damit einhergehenden Wechselkurse sowie hohen Gebühren gelten bis heute als wichtigste Argumente gegen Auslandstransaktionen über Banken – genau hier setzt die Kryptowährung an.
Trotz jenes idealistischen Gedankens wird die Cyberwährung längst nicht in allen Ländern akzeptiert – oftmals herrscht seitens der einzelnen Regierungen schlicht Unsicherheit, wie sowohl Bitcoin als auch andere Kryptowährungen einzuordnen sind. Die staatlichen Regulierungen und Anzahl der Bitcoin-Nutzer fallen demnach von Land zu Land äußerst unterschiedlich aus. Während sich in den USA bereits das Konzept eines Bitcoin-Geldautomaten etabliert hat, ist der Handel über Kryptowährungsbörsen in China vollständig verboten. Grundsätzlich sehen sich Staaten mit der Frage konfrontiert, ob es sich bei den virtuellen Münzen um eine Ware oder eine tatsächliche Währung handelt.

Infografik

Wie unterschiedlich einige weitere Länder mit der Kryptowährung umgehen, verrät diese spannende Infografik von RS Components.

Die Entwicklung von Bitcoin

Quelle der der Infografik

Die Entwicklung von Bitcoin – eine Infografik von RS Components